Sie sind hier: Titelübersicht Arbeit, Betrieb  
 TITELÜBERSICHT
Psychotherapie, Psychotraumatologie
Ratgeber, Training
Kultur, Umwelt
Lernen, Schule
Arbeit, Betrieb
Forschung, Lehre

In Ihrem Warenkorb: 0 Artikel, 0,00 EUR


ARBEITSMOTIVATION UND ARBEITSHANDELN
 
 

19,80 EUR

ISBN-Nummer: 978-3-89334-578-6  

incl. 7% USt. zzgl. Versand

kurzfristig lieferbar  
 
Anzahl:   St



Preis in anderen Währungen




 

Friedemann W. Nerdinger
Arbeitsmotivation und Arbeitshandeln. Eine Einführung
2. Auflage 2017, 112 Seiten, 19,80 Euro (578-6)

Motivation“ zählt zu den psychologischen Begriffen, die mittlerweile zum festen Bestandteil der Umgangssprache gehören. Die Häufigkeit der Verwendung des Begriffs korrespondiert allerdings nicht mit der Klarheit dessen, was damit bezeichnet wird – v.a. in Organisationen der Wirtschaft muss der Begriff „Motivation“ nicht selten zur Erklärung aller nur denkbaren Ereignisse herhalten. Der Autor klärt die wissenschaftlich-psychologische Fassung der Grundbegriffe – Motiv, Anreiz und Motivation –und gibt einen fundierten *Überblick über Inhaltstheoretische Ansätze der Arbeismotivation. Ausgehend von einem Rahmenmodell der Motivation zum Handeln werden die Prozesse in vier Motivationsphasen erläutert:

• Prädezisionale Motivationsphase: Handlungsalternative wählen
• Präaktionale Volitionsphase: Ziele setzen
• Aktionale Volitionsphase: Handlungen regulieren
• Postaktionale Motivationsphase: Handlungsergebnisse erklären und bewerten

Inhalt:
1 Grundlagen
1.1 Motiv, Anreiz und Motivation.
1.2 Grundprobleme der Motivation: Wählen und Wollen
1.3 Motivationale Konsequenzen
1.3.1 Leistung
1.3.2 Organizational Citizenship Behavior
1.3.3 Kontraproduktives Verhalten
1.3.4 Arbeitszufriedenheit
1.3.4.1 Begriff und Definition
1.3.4.2 Das Bezugssystem
1.3.4.3 Korrelate
1.4 Zum weiteren Vorgehen
2 Inhaltstheoretische Ansätze
2.1 Das Leistungsmotiv
2.1.1 Messung
2.1.2 Leistungsmotiv und wirtschaftliche Entwicklung
2.1.3 Training des Leistungsmotivs
2.2 Hierarchie der Motive
2.3 “Getting along” und “getting ahead”: Die Sozioanalytische Theorie
2.4 Die Zwei-Faktoren-Theorie
2.5 Intrinsische Motivation
2.5.1 Das Erleben intrinsisch motivierten Handelns: Flow
2.5.2 Das Motivationspotential der Arbeit
2.6 Praktische Konsequenzen
2.6.1 Prinzipien der Arbeitsgestaltung
2.6.2 Partizipation
2.7 Zur Kritik inhaltstheoretischer Ansätze
3 Ein Rahmenmodell der Motivation zum Handeln
3.1 Prädezisionale Motivationsphase.
3.2 Präaktionale Volitionsphase
3.3 Aktionale Volitionsphase
3.4 Postaktionale Motivationsphase
4 Prädezisionale Motivationsphase: Handlungsalternative wählen
4.1 Erwartungs-mal-Wert-Theorien
4.2 Das Modell der Risikowahl
4.3 Die VIE-Theorie
4.4 Das erweiterte Motivationsmodell
4.5 Praktische Konsequenzen und Kritik
5 Präaktionale Volitionsphase: Ziele setzen
5.1 Das Zielkonzept
5.1.1 Zielrichtung: Annäherung vs. Vermeidung
5.1.2 (In-)Kongruenz zu impliziten Motiven
5.1.3 Zielkonflikte
5.1.4 Zeitperspektive
5.1.5 Lern- und Leistungsziele
5.2 Die Theorie der Zielsetzung
5.2.1 Schwierigkeit und Spezifität
5.2.2 Moderatoren der Wirkung von Zielen
5.2.2.1 Zielbindung
5.2.2.2 Feedback
5.2.2.3 Aufgabenkomplexität
5.2.3 Wirkmechanismen
5.3 Fazit und praktische Konsequenzen
6 Aktionale Volitionsphase: Handlungen regulieren
6.1 Die sozial-kognitive Theorie des Selbstmanagement
6.1.1 Selbstbeobachtung
6.1.2 Selbstbewertung
6.1.3 Selbstreaktion
6.2 Emotionsarbeit und Selbstregulationserschöpfung
6.3 Selbstmanagement-Training
6.4 Fazit und praktische Konsequenzen
7 Postaktionale Motivationsphase: Handlungsergebnisse erklären und bewerten
7.1 Kausalattribution von Handlungsergebnissen
7.2 Erlebte Gerechtigkeit
7.2.1 Verfahrensgerechtigkeit
7.2.2 Verteilungsgerechtigkeit
7.3 Fazit und praktische Konsequenzen
Literatur