Sie sind hier: Titelübersicht Psychotherapie, Psychotraumatologie  
 TITELÜBERSICHT
Psychotherapie, Psychotraumatologie
Ratgeber, Training
Kultur, Umwelt
Lernen, Schule
Arbeit, Betrieb
Forschung, Lehre

In Ihrem Warenkorb: 0 Artikel, 0,00 EUR


DER VERWUNDETE HEILER
 
 

25,00 EUR

ISBN-Nummer: 3-89334-441-1  

incl. 7% USt. zzgl. Versand

Sofort lieferbar  
 
Anzahl:   St



Preis in anderen Währungen




 

Ina Rösing
Der Verwundete Heiler
Kritische Analyse einer Metapher. 2. Auflage 2015, 290 S., 9 Abb., 25,- Euro (441-1)

Das Konzept des Verwundeten Heilers ist als informelles Etiquett, als normatives Modell und als empirischer Gegenstand geprägt von der An-nahme: "Nur der Verwundete Heiler heilt". Bei Burnout und sekundärer Traumatisierung von Ärzten und Traumatherapeuten geht man dagegen von einer grundsätzlch negativen Auswirkung dieser Verwundungen aus. Die Untersuchung von Heilern in fremden Kulturen (andine Medizinmänner, andine Heilerinnen und "Hexen", tibetische Schamanen) "erdet", konkretisiert und entsimplifiziert das Konzept und trägt dazu bei, die eigentlich zentrale Frage – die nach den Bedingungen der Heilwirksamkeit des Verwundeten Heilers – präziser zu stellen. Seine eigentliche Bedeutung aber gewinnt der Begriff des Verwundeten Heilers erst, wenn man ihn im Sinne eines Archetypen versteht. Dieses Verständnis führt zu einem Modell des Heilungsgeschehens, in dem den Selbstheilungskräften des Patienten, seine Ressourcen, seinem "innerer Heiler" eine zentrale Rolle zugesprochen wird.




 
 



 

1. " Alles in allem durch den kulturvergleichenden Ansatz ein fesselndes Buch, das die wissenschaftliche Bandbreite der Autorin widerspiegelt. Es gibt einen umfassenden Einblick in die Thematik und beleuchtet kritisch Zusammenhänge zwischen Verwundung beim Heiler und Wirksamkeit seiner Heiltätigkeit." (Dagmar Schweizer de Palacios in Anthropos 104.2009)
2. "Mich hat dieses Buch aus mehreren Gründen fasziniert: Schon die Gliederung verspricht umfassendes Wissen und analytische Fähigkeiten. Ina Rösing beginnt jedes Kapitel mit einer Begriffsdefinition und beschreibt ihre Datenbasis, Dann gibt sie Beispiele, um am Ende in einer Zusammenfassung ihre Ergebnisse zu belegen, so dass ihre Betrachtungen für die Leserin klar nachvollzogen werden können. Die Sprache ist auch für Nichtwissenschaftlerinnen gut verständlich und zeigt, dass Forschung dem Anspruch gerecht werden kann, vermittelbar zu sein. Ein lesenswertes Buch für alle, die mit Trauma und Heilung zu tun haben, und für alle, die sich für Geschichte von Heilung und für Bedingungen von Heilwirksamkeit interessieren." (
Anja Kraus in Fachzeitschrift Lachesis, Ausgabe 37-2008)