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TRAUER UND TRAUMA
 
 

19,80 EUR

ISBN-Nummer: 978-3-89334-612-7  

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Hanne Shah, Thomas Weber
Trauer und Trauma
Die Hilflosigkeit der Betroffenen und der Helfer und warum es so schwer ist, die jeweils andere Seite zu verstehen. 3. neu ausgestattete Auflage 2017, 19,80 €, 164 Seiten, ISBN 978-3-89334-612-7

Die Autorengelder gehen an ATEG e.V.

Hanne Shah und Thomas Weber beraten und unterstützen seit vielen Jahren Trauernde
und Traumatisierte sowie die Personen, die Trauernde und Traumatisierte beruflich, ehrenamtlich oder in anderer Funktion begleiten: Psychologen, Therapeuten, Theologen,
Notfallseelsorger, Ersthelfer, Mitarbeiter von Beratungsstellen, Hospiz-Mitarbeiter, aber auch interessierte Freunde und Bekannte von Betroffenen. In ihrem Buch für die „Fachleute des Helfens” kommen beide Seiten zu Wort:
• die „außenstehenden“ Helfer, die zu einem Unglück gerufen werden, sowie Freunde, Bekannte und Arbeitskollegen und
• die Betroffenen und Hinterbliebenen, die nach einem plötzlichen Tod „mittendrin“ stehen.

Durch die beiden Blickwinkel sollen die „Außenstehenden” besser nachspüren können, warum Trauernde und Traumatisierte oft so empfindlich und scheinbar unverständlich reagieren. Und sie sollen für deren „normale“ Hilflosigkeit und die eigenen Ängste im Umgang mit Trauernden und Traumatisierten sensibilisiert werden, denen jeder erfahrene Praktiker immer wieder begegnet.

„vorbildlich für die Übertragung einer dialektischen Sichtweise auf ein hoch relevantes klinisches Tätigkeitsfeld...” (PD Dr. Rosmarie Barwinski im Vorwort)

Teil 1:
Die ersten Stunden und Tage
• Das Unglück (die Helfer, Familie und Freunde, die Betroffenen)
• Organtransplantation
• Verletzende Worte
• Distanz und Nähe
• Der letzte Abschied

Teil 2:
Wochen, Monate und Jahre danach
• Anmaßungen
• Trauer und Traurigkeit
• Grenzüberschreitungen
• Wenn für die anderen das Leben normal weitergeht (die Sicht der Gesellschaft, der Wunsch nach Normalität, Energie umsetzen, der Gang nach außen, Medien und Sensationslust,der Wunsch sich mitzuteilen, die Frage nach dem Warum, etwas bewegen, wenn die Kraft anders benötigt wird, wird mit fachlicher Hilfe alles gut?, wenn professionelle Hilfe notwendig wird)
• Schuld und Schuldgefühle (Schuldgefühle zur Wiederherstellung der Handlungskontrolle, Scham, Krankheit und Tod als Strafe?, positiv denken, Schuldgefühl nach einem schlechten Verhältnis zu Lebzeiten und bei Suizid, Schuldbewusstsein und Schuldverleugnung, Versöhnung und Verzeihen)
• „Das glaubt Ihnen doch niemand!“ (Die Angst davor, dass einem nicht geglaubt wird, wenn man zweifelt, der aktuelle Wert von Zertifikaten, wenn man sich unverstanden fühlt, Abhängigkeiten)

Zu Inhalt und Vorwort [74 KB]




 
 



 

“So ist ein Fachbuch entstanden, von dem Helfende und Betroffene gleichermaßen profitieren können, da es weder eine Betroffenenliteratur noch eine schwer zu lesende Fachveröffentlichung ist. Den beiden Autoren ist es gelungen, ihre professionelle Sicht auf Trauer und Trauma mit der Perspektive von Betroffenen zu verbinden. Diese kommen immer wieder mit Zitaten zu Wort und machen anschaulich, was sonst nur reine Theorie bliebe. Gleichzeitig wird der Leser an die Hand genommen, nicht bei der Betroffenheit durch die erzählten Erfahrungen stehen zu bleiben. Die Erfahrungen werden stets reflektiert und in den Gesamtrahmen des Themas Trauer und Trauma eingefügt.
Das Buch endet mit einem Plädoyer für eine bestmögliche Schulung der Helfenden. Gleichzeitig betonen die Autoren, dass die Fähigkeit eine Beziehung herzustellen wichtiger ist als jedwede erlernte Technik, und dass Einfühlungsvermögen und reflektierte Erfahrung sich nicht unbedingt in Zertifikaten widerspiegeln. Also ein durchaus kritischer Blick auf fachliche Hilfe.
Bei aller Empathie für die Bandbreite von Trauma- und Trauerreaktionen vertreten sie sehr klare Positionen, etwa dass Angehörigen die Möglichkeit des Begreifens, also der Kontakt mit dem Körper des Verstorbenen, nicht verwehrt werden darf. Das Selbstbestimmungsrecht der Trauernden steht für sie über allen Ratschlägen von professioneller Seite.”
(Birgit Aurelia Janetzky in
http://www.grabauf-grabab.de/2013/08/trauer-und-trauma-buchempfehlung/)

"Das Interessante und Neue an diesem Buch ist also die Art der Darstellung als Zwiegespräch, als Dialog der Perspektiven von Helfern und von Betroffenen. Hanne Shah und Thomas Weber wollen eine Wand einreißen, die sonst zwischen den Trauernden und ihrem Gegenüber steht." (Max Ruppert)