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ERSCHÜTTERUNG D. SELBST- U. WELTVERSTÄNDNISSES
 
 

29,00 EUR

ISBN-Nummer: 3-89334-458-6  

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Maria Pia Andreatta
Erschütterung des Selbst- und Weltverständnisses durch Traumata
Auswirkungen von primärer und sekundärer Traumaexposition auf kognitive Schemata. 4. Aufl. 2012, 314 Seiten, € 29,- (458-6)

"...eine geraffte, gut gegliederte und lesbare traumatologische Diskussion“ (G. Kluwe-Schleberger & Dr. J. Kreutzkam, Thüringer Traumanetzwerk-Zentrum Rohr-Erfurt)
Traumata bewirken durch ihre Wucht und fehlende Handlungsalternativen für das Opfer häufig eine radikale Desillusionierung. Von dieser Wucht sind Opfer ebenso betroffen wie Helfer, die häufig sekundäre Formen von Traumatisierung erleiden. Das Miterleben von traumatischen oder katastrophalen Ereignissen, aber auch von Ereignissen, die teilweise unterhalb der sog. Traumaschwelle liegen, gehört zu den tagtäglichen Herausforderungen von Einsatzkräften. Dazu zählen die Bergung von Unfallopfern, schreckliche Bilder von Verletzungen – kurz, der Einsatz-Stress und ebenso die Kumulation mehrerer stressreicher Erfahrungen über einige Zeit hinweg.
Einsatzkräfte können grundsätzlich durch Ausbildung, Erfahrung und die Entwicklung von Schutzmechanismen mit sehr vielen dieser Eindrücke und Ereignisse fertig werden. Über das Modell der Salutogenese und durch Ergebnisse der Resilienzforschung, aber auch durch die Erfahrungen von Holocaust-Überlebenden werden individuelle Ansätze sichtbar, die traumatischen Erfahrung zu transformieren und sie als Anstoß zu persönlichem Wachstum zu nutzen. Menschen gelangen häufig zu tieferen Einsichten über das Leben, oder zumindest erscheint ihnen das Leben kostbarer, und neue Prioritäten werden gewählt. Nicht zuletzt kann auch die Einsicht, nicht „unverwundbar“ (v.a. bei Formen sekundärer Traumatisierung) zu sein, dazu beitragen.




 
 



 

"... Das Buch ist klar gegliedert und gut leserlich gehalten und eignet sich sehr für den Einstieg in die Materie."
(Deutsches Ärzteblatt, 11/2006)

"... Die Arbeit von Andreatta bietet neben einer gerafften, gut gegliederten und lesbaren traumatologischen Diskussion eine Reihe interessanter Anmerkungen zur Vorbereitung (Fragebogen), Durchführung und zu den Resultaten der empirischen Studie in einem Umfeld, das Andreatta auch beruflich-praktisch sehr vertraut ist. Deshalb gelingt es ihr auch, die bestehenden Zusammenhänge zwischen Trauma- und Streßbelastung, Selbst- und Weltverständnis und Kohärenzgefühl besonders verständlich und überzeugend darzustellen.
(Dipl.-Psych. Gabriele Kluwe-Schleberger/Dr. Joachim Kreutzkam, ThüTZ Thüringer Traumanetzwerk-Zentrum Rohr-Erfurt;(www.thuetz.de)