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DIE ANTINOMIE DER SCHAM
 
 

39,50 EUR

ISBN-Nummer: 978-3-89334-602-8  

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Markus Erismann
Die Antinomie der Scham
Eine Analyse des Scham-Selbst-Verhältnisses
2016, 240 S., 39,50 €, ISBN 978-3-89334-602-8

Diese Scham- und Selbst-Analyse macht es sich zur Aufgabe, die „paradoxe Natur der Scham“ zu klären – unter Einbezug philosophischer und psychologischer Texte und empirischer Befunde der Säuglingsforschung, der Psychopathologie und der psychotherapeutischen Praxis:

In Kapitel 1 wird die Struktur der Antinomie durch die Auseinandersetzung mit verschiedenen Antinomien-Analysen als Selbstwiderspruch und – genauer – als ein Zugleich von Selbstbeziehung und Negation der Selbstbeziehung gefasst.

Kapitel 2 klärt, wie Scham emotional, kognitiv und ethologisch strukturiert ist und welche Bewusstseins- und Verhaltensvorgänge sich in Situationen der Scham abspielen.

Kapitel 3 differenziert u,a, zwischen Scham und Schuld (Freud, Wurmser), und befasst sich mit dem schamauslösenden Blick des Anderen (Sartre, Seidler).

Kapitel 4 entwirft eine genetische Scham- und Selbst-Theorie, und thematisiert die Überwindung der Scham und die Rekonstruktion der beschädigten Selbststrukturen.

Kapitel 5 befasst sich mit dem Verhältnis zwischen dem Schamaffekt und den Selbst-Strukturen des Subjekts, die sich einerseits aus der Scham- und Selbst- Forschung, andererseits aus der genetischen Theorie der Scham und des Selbst ergeben.




 
 



 

"Ein klarer didaktischer Aufbau des Textes und die Vernetzung neuer Ideen mit der bestehenden Literatur zeichnen diese Lektüre, die einen wichtigen Beitrag zur aktuellen Psychotherapieforschung leistet, aus.“
(
Rosmarie Barwinski in Trauma, Zeitschrift für Psychotraumatologie)